{"id":853,"date":"2018-04-23T13:28:56","date_gmt":"2018-04-23T11:28:56","guid":{"rendered":"https:\/\/bayern-chemie.com\/?p=853"},"modified":"2018-04-23T13:28:56","modified_gmt":"2018-04-23T11:28:56","slug":"bayern-chemie-praesentiert-auf-der-ila-neue-antriebskonzepte-auch-fuer-die-zivile-raumfahrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bayern-chemie.com\/de\/bayern-chemie-praesentiert-auf-der-ila-neue-antriebskonzepte-auch-fuer-die-zivile-raumfahrt\/","title":{"rendered":"BAYERN-CHEMIE pr\u00e4sentiert auf der ILA neue Antriebskonzepte \u2013 auch f\u00fcr die zivile Raumfahrt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aschau, 20. April 2018<\/strong> \u2013 Die BAYERN-CHEMIE, einer der globalen Technologief\u00fchrer f\u00fcr Lenkflugk\u00f6rper- und Raumfahrtantriebe mit Sitz in Aschau am Inn, pr\u00e4sentiert auf der ILA 2018 auf einem Gemeinschaftsstand der bavAIRia e.V. (Halle 4, Stand 305) das Unternehmenspotential f\u00fcr den Zukunftsmarkt der zivilen Raumfahrt.<\/p>\n<p>Erst im vergangenen Jahr hatte die BAYERN-CHEMIE einen Vertrag mit der Europ\u00e4ischen Raumfahrtbeh\u00f6rde ESA geschlossen, um ihre \u00fcber 60-j\u00e4hrige Kompetenz in der Entwicklung und Produktion von Staustrahl- und Raketenantrieben in das ambitionierte SABRE-Projekt der Firma Reaction Engines Ltd. (REL) einzubringen. Damit machte das Unternehmen einen ersten Schritt, seine jahrzehntelangen Erfahrungen auch f\u00fcr die zivile Raumfahrt nutzbar zu machen. Innerhalb des SABRE-Projekts ist die BAYERN-CHEMIE f\u00fcr die Entwicklung von Konzepten f\u00fcr Schl\u00fcsselkomponenten des SABRE-Antriebs zust\u00e4ndig. Dazu z\u00e4hlen der Lufteinlauf, das Bypass-System und die Staubrennkammer. <\/p>\n<p>Dabei profitiert das SABRE-Projekt von dem weltweit f\u00fchrenden Know-how der BAYERN-CHEMIE auf dem Gebiet der regelbaren Feststoff-Staustrahlantriebe, wie es bei dem Lenkflugk\u00f6rper METEOR zum Einsatz kommt.<\/p>\n<p>METEOR geh\u00f6rt zur n\u00e4chsten Generation der sogenannten BVRAAMs (Beyond Visual Range Air-to-Air Missiles). Sein einzigartiges Antriebssystem verschafft METEOR die gr\u00f6\u00dfte \u201eNo Escape-Zone\u201c aller momentan am Markt verf\u00fcgbaren Luft-Luft-Lenkflugk\u00f6rper. Weitere Informationen zu METEOR sind am Stand der MBDA verf\u00fcgbar. <\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich engagierte sich die BAYERN-CHEMIE im Rahmen eines internationalen Projektes mit der Firma D-Orbit in Italien f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Vermeidung von Weltraumschrott \u2013 dem De-Orbiting. Daf\u00fcr entwickelt und produziert die BAYERN-CHEMIE kosteng\u00fcnstig robuste Feststoff-Raketenmotoren mit der M\u00f6glichkeit zur modularen Erweiterung. Diese zeichnen sich durch einfache und sichere Handhabung und Unempfindlichkeit gegen\u00fcber Weltraumstrahlung aus. Sie helfen, inaktive Satelliten kontrolliert zum Absturz zu bringen.<\/p>\n<p>Weiterhin zeigt die BAYERN-CHEMIE auf der ILA das Konzept eines Raketenantriebs, der gelf\u00f6rmige Treibstoffe verbrennt. Das Antriebskonzept vereint die Vorteile von Raketenmotoren mit fl\u00fcssigen Treibstoffen \u2013 also Regelbarkeit, Wiederz\u00fcndbarkeit und lange Brenndauer \u2013 mit der einfachen und sicheren Handhabung, die Raketenmotoren mit festen Treibstoffen auszeichnet. Geltreibstoffe sind somit eine vielversprechende Alternative zu dem in der Raumfahrt h\u00e4ufig verwendeten, aber sehr gef\u00e4hrlichen Hydrazin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aschau, 20. 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