{"id":699,"date":"2017-06-27T09:23:10","date_gmt":"2017-06-27T07:23:10","guid":{"rendered":"https:\/\/bayern-chemie.com\/?p=699\/"},"modified":"2017-06-27T09:23:10","modified_gmt":"2017-06-27T07:23:10","slug":"eucass-bayern-chemie-zeigt-das-potential-von-festtreibstoffmotoren-fuer-de-orbiting-missionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bayern-chemie.com\/de\/eucass-bayern-chemie-zeigt-das-potential-von-festtreibstoffmotoren-fuer-de-orbiting-missionen\/","title":{"rendered":"EUCASS: BAYERN-CHEMIE zeigt das Potential von Festtreibstoffmotoren f\u00fcr De-Orbiting-Missionen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aschau, 23. Juni 2017<\/strong> \u2013 Die BAYERN-CHEMIE zeigt auf der EUROPEAN CONFERENCE<br \/>\nFOR AERONAUTICS AND SPACE SCIENCES (EUCASS, 3. bis 6. Juli in Mailand, Italien) neue<br \/>\nEntwicklungen f\u00fcr das De-Orbiting von Satelliten. Das Unternehmen r\u00fcckt damit einen Bereich<br \/>\nin den Fokus, in dem es sich zuk\u00fcnftig st\u00e4rker engagieren will. Zus\u00e4tzlich zeigt die BAYERN-<br \/>\nCHEMIE die Ergebnisse ihrer Entwicklungen in Verbindung mit SABRE und im Bereich<br \/>\nSounding Rockets.<\/p>\n<p>Die BAYERN-CHEMIE baut f\u00fcr D-Orbit, einem Unternehmen mit Sitz in Mailand, Italien,<br \/>\nFesttreibstoffmotoren f\u00fcr kleine Satelliten. Damit erweitert die BAYERN-CHEMIE ihren<br \/>\nbisherigen, von Verteidigungssystemen gepr\u00e4gten T\u00e4tigkeitsschwerpunkt in Richtung zivile<br \/>\nRaumfahrt. Indem BAYERN-CHEMIE kleine Satelliten mit einem unabh\u00e4ngigen Antriebssystem<br \/>\nausstattet, das am Ende einer Mission einen direkten und kontrollierten Wiedereintritt in die<br \/>\nAtmosph\u00e4re erm\u00f6glicht, tr\u00e4gt das Unternehmen in Zusammenarbeit mit D-Orbit aktiv zur<br \/>\nVermeidung von Weltraumschrott bei und hilft so, den Weltraum f\u00fcr die Zukunft nachhaltig<br \/>\nsicher zu machen.<\/p>\n<p>D-Orbits Demonstrationsprojekt D-Sat ist ein dreiteiliger CubeSat, der von D-Orbit entworfen<br \/>\nund gebaut wurde und betrieben wird. Er wird Mitte 2017 gestartet werden und in 500<br \/>\nKilometern H\u00f6he und in einer synchron zur Sonne verlaufenden Umlaufbahn um die Erde<br \/>\nkreisen, bevor er am Ende der Mission das Antriebssystem aktiviert. D-Sat ist der erste Satellit<br \/>\nmit der F\u00e4higkeit \u00fcber eine entsprechend entwickelte Vorrichtung direkt und kontrolliert zur Erde<br \/>\nzur\u00fcckzukehren. Die BAYERN-CHEMIE hat den Festtreibstoffmotor f\u00fcr den D-Sat entwickelt<br \/>\nund gebaut. Dieser zeichnet sich durch ein einfaches und robustes Design, kosteng\u00fcnstige<br \/>\nProduktion, modulare Erweiterungsm\u00f6glichkeiten, einfache und sichere Handhabung und<br \/>\nWiderstandsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber der Strahlung im All aus. Dank des an Bord befindlichen<br \/>\nAntriebssystems kann der D-Sat ein pr\u00e4zises R\u00fcckholman\u00f6ver durchf\u00fchren, das dem Satellit<br \/>\nden Wiedereintritt in die Erdatmosph\u00e4re in nur 30 Minuten nach der Z\u00fcndung erm\u00f6glicht, selbst,<br \/>\nwenn die Hauptsysteme nicht reagieren.<\/p>\n<p>Axel Ringeisen, Leiter Marketing und Sales der BAYERN-CHEMIE, sagt dazu: \u201eDer st\u00e4ndig<br \/>\nzunehmende Weltraumschrott in wichtigen Umlaufbahnen ist schon jetzt ein signifikantes<br \/>\nProblem f\u00fcr Satelliten, die internationale Raumstation ISS und letztlich auch f\u00fcr die<br \/>\nErdbev\u00f6lkerung. Das Risiko von Kollisionen steigt st\u00e4ndig. Satellitenbetreiber stehen vor<br \/>\ngro\u00dfen Herausforderungen. Es wird zuk\u00fcnftig notwendig sein, Satelliten mit unabh\u00e4ngigen<br \/>\nAntriebssystemen auszustatten, die bei Missionsende einen kontrollierten Wiedereintritt in die<br \/>\nErdatmosph\u00e4re erm\u00f6glichen. Durch den gro\u00dfen Erfahrungsschatz in der Entwicklung und<br \/>\nHerstellung von Festtreibstoffmotoren der neuesten Generation kann die BAYERN-CHEMIE<br \/>\ndazu beitragen, das Problem zu entsch\u00e4rfen. Indem sie auf den jeweiligen Kundenbedarf<br \/>\nzugeschnittene Antriebssysteme zur Verf\u00fcgung stellt, bietet sie neue L\u00f6sungen f\u00fcr die vor uns<br \/>\nliegenden De-Orbiting Herausforderungen. Wir bei der BAYERN-CHEMIE freuen uns, das<br \/>\nPotential unseres Raketenmotoren in der derzeit laufenden Kooperation mit D-Orbit unter<br \/>\nBeweis stellen zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Kontakt \u00fcber die beauftragte Agentur Carlsberg &#038; Richter:<br \/>\ninfo@cr-agentur.com oder telefonisch unter der 089 \/ 51 777 27- 42.<\/p>\n<p>Die BAYERN-CHEMIE ist ein globaler Technologief\u00fchrer f\u00fcr Lenkflugk\u00f6rper und<br \/>\nRaumfahrtantriebe mit mehr als 60 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von<br \/>\nregelbaren Feststoff-Staustrahlantrieben, Hochleistungsantrieben mit Ein- und<br \/>\nMehrfachpulstechnologie, regelbaren Antrieben mit Gel-Treibstoffen und Gasgeneratoren sowie<br \/>\nTechnologieprojekte auf dem Gebiet der luftatmenden Antriebe. Seit 2014 bringt das<br \/>\nUnternehmen seine technologischen und methodischen Kernkompetenzen gezielt im<br \/>\nzunehmend kommerzialisierten und schnell wachsenden Raumfahrtmarkt ein. Das breite<br \/>\nTechnologieportfolio bietet dabei Anwendungspotential f\u00fcr Forschungsraketen, Satelliten,<br \/>\nLauncher und weitere Plattformen. Die BAYERN-CHEMIE mit Sitz in Aschau\/Inn ist ein 100-<br \/>\nprozentiges Tochterunternehmen des MBDA-Konzerns und fungiert innerhalb des Konzerns als<br \/>\nKompetenzzentrum f\u00fcr Raketenantriebe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aschau, 23. Juni 2017 \u2013 Die BAYERN-CHEMIE zeigt auf der EUROPEAN CONFERENCE FOR AERONAUTICS AND SPACE SCIENCES (EUCASS, 3. bis 6. Juli in Mailand, Italien) neue Entwicklungen f\u00fcr das De-Orbiting von Satelliten. Das Unternehmen r\u00fcckt damit einen Bereich in den Fokus, in dem es sich zuk\u00fcnftig st\u00e4rker engagieren will. 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